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Funny Friday: Finanz-Hirn für Sarkozy gesucht

Funny Friday: Finanz-Hirn für Sarkozy gesucht
„Er hat fünf oder sechs erstaunlich fruchtbare Gehirne“, so Carla Bruni-Sarkozy über ihren Ehemann, den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Trotz der ungewöhnlich hohen Zahl an Denkorganen, fehlt dem Staatschef ganz offensichtlich eines: Ein Finanz-Hirn. Sein Privatvermögen ist kaum gestreut und wenig ertragreich. 93 Prozent, immerhin rund 2 Millionen Euro, hat der Präsident in nur drei Lebensversicherungen investiert, berichtet das französische Finanzmagazin „Le Revenu“.

Größte Enttäuschung war demnach ein Vertrag der Société Générale: Die 7.000 Euro, die der Präsident Ende 2006 dort investiert hatte, brachten 2007 nur magere 0,81 Prozent. Andere Verträge dieser Art hätten bis zu 20 Prozent, im Schnitt wenigsten 8,9 Prozent abgeworfen, heißt es in „Le Revenu“. Zusätzlich parkt Sarkozy noch weitere 10.000 Euro auf einem Konto, dessen Guthaben nicht einmal verzinst wird. Herr, wirf Hirn vom Himmel.

In ihrem jüngst in Frankreich erschienenen Buch „Carla et Nicolas, la véritable histoire“ (Carla und Nicolas, die wahre Geschichte) plaudert Bruni-Sarkozy über ihre Beziehung mit dem Vielhirn. Woher die Hirne kommen, wie sie funktionieren und ob sie sich demnächst um die Finanzen ihres (Lebe-)Manns kümmert lässt die schöne Musikerin allerdings offen.