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Funny Friday: Hedge-Fonds stürzt Christen in die Krise

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Steve Wilson wollte seinen missionarischen Auftrag mit Hilfe eines Hedge-Fonds verwirklichen. Jetzt hat er viel Muße, über Gott und die Welt der Finanzen nachzusinnen: Der selbsternannte Heilsbringer sitzt wegen 70-fachen Betrugsverdachts in Kalifornien hinter schwedischen Gardinen. Das berichtet der US-Branchendienst „Fin Alternatives“.

Wilson ergaunerte zwischen März 2006 und Juli 2007 insgesamt 9 Millionen US-Dollar mit seinem fiktiven Hedge-Fonds, den er ironischerweise unter dem Namen „Christians in Crisis“ (englisch: Christen in der Krise) anpries. Seinen frommen Investoren versprach Wilson eine Rendite von 24 Prozent. Um sein Gelübde einhalten zu können, entsann er sich des altbewährten Schneeballsystems und bediente mit neu eingeworbenen Kundengeldern Ausschüttungen für Altanleger.

Mit dem eigentlichen Zweck des Fonds, der Geldanlage, setzte Wilson insgesamt 5,1 Millionen US-Dollar in den Sand. Trotzdem blieben für ihn persönlich noch 1,1 Millionen übrig, von denen er sich unter anderem einen Porsche und ein Sportboot gönnte.

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