Funny Friday: Hochwürden als Anlageberater

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Als sogenannte Witwen- und Waisenpapiere gelten landläufig solche Investments, die völlig krisenfest sind. Doch nicht alle Adressaten dieser Safety-first-Anlagen sind vor den Sicherheitsversprechen eines Betrügers gefeit. Das gilt insbesondere dann, wenn der Finanzdienstleister früher einmal ein Diener des Herrn war: Der Ex-Pastor und heutige Anlageberater Rocco Di Stefano machte sich das Vertrauen seiner Lämmer im kanadischen Quebec auf ganz eigene Weise zunutze, berichtet die Zeitung „Montreal Gazette“.

Lieblingsopfer von Di Stefano waren nämlich die Mitglieder seiner Kirchengemeinde. Unter den von ihm Geprellten befinden sich neben Witwen auch etliche Pensionäre. Einer von ihnen vertraute Di Stefano sogar 15.000 Kanadische Dollar (umgerechnet 10.200 Euro) an. Das Problem: Die Firma, in die der Berater das Geld angeblich investierte, existierte nie - da hilft auch kein fester Glaube.