Funny Friday: Picassos statt Puppen

//
Normalerweise sammeln Kinder Figuren aus Überraschungseiern, Puppen oder Spielzeugautos. Die Sprösslinge von Superreichen wie zum Beispiel Hedge-Fonds-Managern pflegen wesentlich kostspieligere Sammelleidenschaften: Bei ihnen hängen Rembrandt-Gemälde im Kinderzimmer, und im Regal stehen Skulpturen aus edlem Porzellan.

So berichtet das US-Branchenmagazin „Wall Street Journal“ in seiner neuesten Ausgabe von der 9-jährigen Dakota King aus Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Drittklässlerin habe sich erst kürzlich in einer Galerie eine Porzellanskulptur mit kleinen Platin-Elefanten gekauft. Der Preis: 5.500 US-Dollar. Im New Yorker Auktionshaus Sotheby`s habe im vergangenen Herbst ein 11-jähriger Junge Aufsehen erregt. Der Kunst-Knirps habe dort 352.000 US-Dollar für eine silberne Zwergenfigur geboten.

Solche exklusiven Stücke sind auch in der Welt der Reichen nicht jedem Kind vergönnt: Dem Bericht zufolge verbieten viele Eltern ihren Sprösslingen, pro Kunstwerk mehr als 5.000 US-Dollar auszugeben. Schließlich sollen die Kleinen lernen, bewusst mit Geld umzugehen.