Funny Friday: Verhexte Buschmänner ohne Stehvermögen

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In dieser Woche feiert die Spam-Mail Geburtstag. Im Mai 1978 versendete ein Computer-Händler erstmals ein unerwünschtes Werbe-Rundschreiben über den Internet-Vorgänger Arpanet. 30 Jahre später fischen die Internet-Piraten besonders dreist nach Zugangsdaten fürs Online-Banking oder geben dubiose Aktientipps. Außerdem finden Internet-User viele Müll-Mails mit schlüpfrigen Angeboten in ihrem elektronischen Postkorb. Besonders beliebt bei den Spammern ist alles, was angeblich zu mehr Männlichkeit verhilft.

Doch nicht nur im Internet schwillt der Schmu beim Geschäft mit der Potenz an: Im zentralafrikanischen Staat Kongo wurden Ende April 13 Hexenmeister verhaftet, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Sie hatten ihren männlichen Kunden versprochen, durch Handauflegen für größere Geschlechtsorgane zu sorgen. Das allein klingt verdächtig, ist im Kongo aber nichts Besonderes. Stattdessen wird den Voodoo-Meistern vorgeworfen, für die Durchhänger ihrer Klienten verantwortlich zu sein.