GAM Star European Equity: Eine Apotheke nach dem Sturm

GAM Star European Equity: Eine Apotheke nach dem Sturm

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„Das war der perfekte Sturm“, sagt Gam-Manager John Bennett über das vergangenen Börsenjahr. Ein Sturm, der auch den Gam Star European Equity erwischte, für den Bennett seit 1996 verantwortlich ist. Das Minus liegt mit rund 40 Prozent übers Jahr jedoch drei Prozentpunkte besser als der Vergleichsindex. Bennett hat langfristig sehr gute Renditen erzielt. Kurzfristig ist er oft hinter seinen Konkurrenten zurückgeblieben. Das jeweils vierte Quartal der Jahre 2001 und 2003 sind Beispiele dafür. In beiden Fällen sind Aktien mit hohem Beta gut gelaufen, oder wie Bennett es nennt: „Es war eine Jagd nach Schrott“. Daran beteiligte er sich nicht, und kurzfristige Korrekturen beunruhigen den Fondsmanager auch heute nicht. Bennett betreibt kein Markt-Timing. Durch Sektorwetten will er die Rendite steigern, und wenn er von einem Trend überzeugt ist, hält er den Aktien auch die Treue. Momentan ist er sehr positiv für die defensive Gesundheits- und Energiebranche gestimmt. 17 beziehungsweise 15 Prozent des Fonds sind dort investiert, verglichen mit 11 und sogar nur 3 Prozent für den Index. Das letzte Mal, dass er eine solch dezidierte Sektorwette eingegangen ist war 1998, als Bennett auf Telekoms setzte. Damals hatte er das richtige Gefühl, im Frühjahr 2000 komplett auszusteigen. So optimistisch wie Bennett die Aussichten für defensive Branchen beurteilt, so negativ ist er nach wie vor für  europäische Banken gestimmt. Sein Engagement von 11 Prozent entspricht etwa der Hälfte der Indexgewichtung. „Der jetzige Härtetest stellt nicht nur die Unternehmen auf eine Probe sondern auch die Politik“, erklärt Bennett und zeigt sich für das laufende Kalenderjahr trotzdem vorsichtig optimistisch: „Eine schwere Rezession und ein Rückgang der Unternehmensgewinne sollte eingepreist sein“. Interessant sind derzeit vergleichweise krisensichere Unternehmen, die einen stabilen und ständigen Cashflow haben. Dazu zählen für Bennett die Pharmakonzerne Roche und Glaxo Smith Kline, Novartis, Astra Zeneca und Sanofi-Aventis. Alles Unternehmen, die derzeit unter den Top-Ten-Positionen des Europa-Fonds sind. Fondsmanager: John Bennett
Auflage: 1. Februar 1990
WKN: 988517
Anlageklasse: Standardwerte Europa
Gesellschaft: Gam Vertriebskontakt:
Karolyn Krekic
Tel: 0044-20-79172228
karolyn.krekic@gam.com
www.gam.com