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Garantiezins-Senkung Honorarberater warnen vor Schlussverkauf bei Kapitalversicherungen

Dieter Rauch, Geschäftsführer beim Verbund Deutscher Honorarberater (VDH)
Dieter Rauch, Geschäftsführer beim Verbund Deutscher Honorarberater (VDH)
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Mit dem Verbreiten einer „Torschlusspanik“ versuchen Bank- und Versicherungsvertrieb derzeit, „fette Abschlussprovisionen einzustreichen”, kritisiert Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbund Deutscher Honorarberater (VDH). Dies gehe in den meisten Fällen aber zulasten der Verbraucher, weil dessen bedarfsgerechte Beratung auf der Strecke bleibe.

Aktueller Anlass seiner Warnung ist die Absenkung des Höchstrechnungszinses von 1,25 auf 0,9 Prozent für 2017 neu abgeschlossene Kapitalversicherungen. Rauch warnt jedoch, Kunden könnten auf die „Verkaufsmasche Senkung des Garantiezinses hereinfallen”.

„Verkaufsmasche Garantiezinssenkung“

„Zwar können gesetzliche oder andere Änderungen Verbrauchern erhebliche Nachteile bringen und deshalb deren rechtzeitiges Handeln erfordern“, so Rauch weiter. „Doch Vertragsabschlüsse, die aus massivem Verkaufsdruck und aus Angst-Marketing resultieren, führen oft bereits nach kurzer Zeit zu überdurchschnittlich hohen Stornoquoten.“

„Der Bedarf des Kunden wurde einer möglichst hohen Provision zuliebe nicht ermittelt. Der Kundennutzen ist deshalb gleich null”, sagt Honorarberater Rauch. Vorsorgesparer sollten stattdessen ein individuelles Vermögens- und Altersvorsorgekonzept erstellen lassen.

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