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Gartmore: Guillaume Rambourg entschuldigt sich

Guillaume Rambourg
Guillaume Rambourg
Nach Angaben des Branchendienstes Citywire gab Rambourg zu, Kauf- und Verkaufsaufträge an Broker mittels Bloomberg-Sofortnachrichten weitergeleitet zu haben. Dies war den Fondsmanagern jedoch seit Mai vergangenen Jahres untersagt. 

„Ich kann die Gründe nachvollziehen, die Gartmore veranlasst haben, die Ermittlungen gegen mich aufzunehmen“, erklärte Rambourg. Er entschuldige sich für die Unannehmlichkeiten, die sein Handeln Kunden und Kollegen verursacht habe und bekenne sich zu Gartmores Unternehmensrichtlinien.

Die Entschuldigung kam, nachdem Gartmore eine Anwaltskanzlei mit unabhängigen Ermittlungen gegen den Hedgefonds-Manager beauftragt hatte. Die Kanzlei soll unter anderem Rambourgs E-Mails, Sofortnachrichten und Telefonatsmitschnitte untersucht haben.

„Es scheint, als hätte Rambourg persönlich nicht von seinen Handlungen profitiert“, erklärte Gartmores Vorstandschef Jeff Meyer. Auch Fondsanleger sollen laut Gartmore durch die Affäre keine Verluste erlitten haben.

Vergangene Woche, nachdem die Nachricht von der Suspendierung Rambourgs bekannt wurde, nahm der Star-Hedgefondsmanager Roger Guy seinen Kollegen in Schutz.

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