Gedämpfte Stimmung bei Privatanlegern

Im Oktober sank der Anteil der Börsen-Optimisten gegenüber dem Vormonat um knapp 5  Prozentpunkte. Das zeigt das Stimmungsbarometer Investor Confidence-Index von JP Morgan Asset Management. Das Unternehmen erstellt den Index monatlich zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) aus Nürnberg.

Der Index hält die Veränderung der positiven Erwartungen der Privatanleger für die Börse fest. Er startete im Mai 2004 bei 100 Punkten. Sein aktueller Wert liegt bei 119 Punkten, 130 waren es ein Monat zuvor. Während im September noch die Zuversicht der privaten Anleger stieg, erhöhte sich im Oktober der Anteil derjenigen, die die Marktentwicklung abwartend betrachten um 4 Prozentpunkte auf ein Jahreshoch von 36,2 Prozent.

„Die Marktereignisse der vergangenen Wochen und Monate bleiben im Stimmungsbild der Privatanleger nicht ohne Folgen“, sagt Jean Guido Servais, Marketing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz von JP Morgan Asset Management. So stieg der Anteil der Börsen-Skeptiker leicht um 0,9 Prozentpunkte auf 12,9 Prozent.

Im Oktober 2007 wuchs der Anteil der Personen, die in börsennotierte Wertpapiere investiert haben, um 1,8 Prozentpunkte auf 20,5 Prozent. Allerdings sank die Bereitschaft der Anleger in den kommenden zwölf Monaten zu investieren um 2,9 Prozentpunkte auf 40 Prozent. Nach Angaben von Servais ist das Investitionsklima damit so schlecht wie zuletzt im Mai 2005.

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