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Von mäßig bis hoch In diesen Städten droht die Gefahr einer Immobilienblase

Köln | © Imago Images / Panama Pictures
Köln: Im Hintergrund der Kölner Dom. | Foto: Imago Images / Panama Pictures

Köln – mäßige Blasengefahr 

Kaufpreis/ Jahresmiete:

Q1 2005: 23,7

Q2 2022: 38,2

Kaufpreis/ Jahreseinkommen

Q1 2005: 5,6 

Q2 2022: 9,8

Gebaute Wohnungen je 1.000 Einwohner

2005: 2,3 

2020: 1,9

In vielen deutschen Top-Städten ist die Blasengefahr am Immobilienmarkt schon seit Jahren hoch. Das geht aus Analysen des Berliner Marktforschungsinstituts Empirica hervor. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit einer Blase umso höher, je eher

  • die Kaufpreise schneller als die Mieten steigen (Teilindex Vervielfältiger)
  • die Kaufpreise schneller als die Einkommen steigen (Teilindex Preis-Einkommen)
  • in spekulativer Erwartung immer mehr Wohnungen gebaut werden (Teilindex Fertigstellungen)
  • immer mehr Kredite aufgenommen werden (Teilindex Baukredite)

Diese vier Indikatoren – Vervielfältiger, Preis-Einkommens-Verhältnis, Fertigstellungen je Einwohner und Wohnungsbaukredite relativ zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) – messen Empirica-Analysten vierteljährlich. Aus den Ergebnissen erstellen sie einen Blasenindex. Die regionale Blasengefahr steigt in dem Index, wenn die entsprechenden Vergleichswerte aus dem Jahr 2005 überschritten werden.

DAS INVESTMENT stellt zwölf deutsche Großstädte vor, die von Empirica ausgewiesen werden. Den hier aufgeführten Städten bescheinigen Experten des Marktforschungsinstituts eine „mäßige“, „eher hohe“ oder „hohe“ Blasengefahr am Immobilienmarkt. Die Angaben beziehen sich auf das zweite Quartal 2022.

Das sagen die Empirica-Experten über das zweite Quartal 2022:

„Wie schon im vergangenen Quartal weisen Hamburg und Dresden eine ‚hohe‘ Blasengefahr auf, während sie für 9 weitere Großstädte ‚eher hoch‘ und für Köln ‚mäßig‘ bleibt (weil dort zu wenig gebaut wird).“

Mehr Informationen zum Empirica-Blasenindex findest Du hier.

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