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Skyline von Los Angeles: In der kalifornischen Stadt hat die Capital Group ihren Hauptsitz. | © Pixabay

Gegen Verhaltenskodex verstoßen

Fondsmanager der Capital Group muss nach BBC-Bericht gehen

Ein Milliardenmanager der Capital Group hat nach einer Recherche der britischen BBC seinen Job verloren. Mark Denning soll demnach einen Liechtensteiner Fonds angewiesen haben, Aktien zu kaufen, die auch im Portfolio der von ihm gemanagten Fonds enthalten waren. Laut dem BBC-Bericht handelt es sich dabei um Aktien des in der Medizinforschung tätigen Unternehmens Mesoblast sowie des indischen Filmunternehmens Eros International. 

Denning war der BBC zufolge mehr als 36 Jahre für die Capital Group tätig. Er war Teil eines Teams, das umgerechnet mehr als 265 Milliarden Euro verwaltete. Der 62-Jährige bestreitet die Vorwürfe. Fünf Tage, nachdem die BBC die Investmentgesellschaft über die Vorwürfe informiert hatte, soll er das Unternehmen verlassen haben.

„Mark Denning ist nicht mehr für unser Unternehmen tätig“, bestätigte die Capital Group auf Anfrage. „Wir haben einen Verhaltenskodex sowie Offenlegungspflichten für persönliche Investitionen, die das Verhalten unserer Mitarbeiter an die höchsten Standards binden. Nachdem wir von dieser Angelegenheit erfahren hatten, haben wir unmittelbar gehandelt“, so das offizielle Statement des Unternehmens.

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