Gehaltserhöhungen um bis zu 20 Prozent

Citigroup und Goldman Sachs: Mehr Geld für Jungbanker

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Laut einer mit den Erwägungen vertrauten Person, die namentlich nicht genannt werden wollte, soll der Jungbanker-Gehalt bei der Citigroup um etwa 20 Prozent erhöht werden. Betroffen sind den Informationen zufolge Analysten und Associates der Bank mit Sitz in New York. Es sei noch nicht über die Regionen entschieden worden, in denen der Schritt vollzogen werde, hieß es weiter. Auch der US-Finanzkonzern Goldman Sachs wird seinen Jung-Bankern in den USA im nächsten Jahr rund 20 Prozent mehr zahlen. Das erfuhr Bloomberg News am späten Mittwoch aus informierten Kreisen.

Den Angaben zufolge gilt das höhere Grundgehalt in allen Sparten für jene Mitarbeiter, die den Titel Analyst tragen. Dieser wird in aller Regel an Banker vergeben, die direkt von der Universität kommen. Keine Auswirkungen hat die Anhebung auf Bonus-Zahlungen, hieß es. Diese basieren auf der Entwicklung der Firma und der Leistung der Mitarbeiter selbst.

Goldman Sachs und andere große Banken hatten zuletzt bereits die Arbeitsbelastung für junge Banker reduziert. Damit sollten die Bedingungen für den Nachwuchs verbessert werden, damit dieser nicht zu Konkurrenten wie beispielsweise Private- Equity-Fondsgesellschaften wechselt.

Banken wie Credit Suisse Group AG und Bank of America Corp. hatten ihre jungen Mitarbeiter ebenfalls dazu ermutigt, sich an Wochenenden frei zu nehmen.

Im vergangenen Monat verlautete aus informierten Kreisen, dass auch Morgan Stanley die Gehälter von Associates und Vice Presidents in den Investmentbanking- und Konsortialsparten um rund 25 Prozent heraufsetzt. Den Angaben zufolge gilt das für Mitarbeiter weltweit.

Andrew Williams, ein Sprecher von Goldman Sachs, wollte keinen Kommentar abgeben.

Goldman Sachs hatte im ersten Halbjahr 43 Prozent der Erlöse für Vergütungen der Mitarbeiter zurückgelegt - und damit genauso viel wie im Vorjahreszeitraum.

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