Geld und Geschlechterkampf: Leidenschaft gegen Vorsicht
Fähigkeiten, die für Chefs bei der Besetzung einer Führungsposition, ausschlaggebend seien. Männer gehen hingegen spielerischer und mir mehr Leidenschaft in Sachen Geldanlage vor.
Die Tatsache, dass sie grundsätzlich von ihrer Investmentfähigkeit überzeugt sind, könne allerdings auch zu überhasteten Entscheidungen führen. Die Rentabilität der vom Geschlecht abhängigen Verhaltensweisen ist laut dem Privatbankierhaus Ellwanger und Geiger deshalb vom Marktumfeld abhängig. In stabileren Phasen erzielen die risikobereiteren Männer höhere Gewinne, meint Karin Duppel, Vermögensverwalterin bei der Privatbank. Im Krisenjahr 2008 seien dadurch allerdings auch größere Verluste entstanden. Frauen hingegen profitieren auf Grund ihrer sicherheitsorientierten Anlagepolitik von turbulenten Marktphasen. „Eine ideale Vorgehensweise ist es daher, beides zu vereinen.“, meint Duppel, „die Entschlussfreudigkeit der Männer und das Risikobewusstsein der Frauen.“
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