Ende 1968 bekommt der Ulmer Gestalter Otl Aicher Post aus Stuttgart. Der Deutsche Sparkassenverlag bittet ihn, an einem visuellen Gesamtkonzept für die Sparkassenorganisation mitzuwirken. Aicher arbeitet zu dieser Zeit bereits am Erscheinungsbild der Olympischen Spiele 1972 und erhält nahezu gleichzeitig Anfragen anderer Finanzunternehmen, darunter von der Dresdner Bank. Er sagt zu und nimmt seine Arbeit für die Sparkassen am 1. Mai 1969 auf.

In den folgenden drei Jahren entwickelt Aicher gemeinsam mit seinem Team ein einheitliches Erscheinungsbild, das die deutsche Finanzlandschaft bis heute prägt. Er überarbeitet das seit 1938 bestehende Sparkassen-S und etabliert HKS 13 als Hausfarbe. Gut vier Jahrzehnte später beschäftigt der Markenschutz dieses Rots sogar den Europäischen Gerichtshof.