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Geschiedene erhalten oftmals zu wenig Rente

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Seit 2009 gibt es neue Regelungen für die Berechnung des Versorgungsausgleiches nach Scheidungen. Was viele aber nicht wissen ist, dass diese Regeln auch für davor Geschiedene gelten, so der Präsident des Bundesverbandes der Rentenberater, Martin Reißig.

Nach dem neuen Versorgungsausgleich teilt das Familiengericht alle Rentenansprüche der ehemaligen Partner zur Hälfte – weshalb der ehemaligen Ehefrau zumeist mehr zustünde, als sie zurzeit bekäme. Laut Reißig betrifft die Neuberechnung rund 12 Millionen Geschiedene, wobei er davon ausgeht, dass die Hälfte, also ungefähr sechs Millionen, Anspruch auf eine höhere Rente haben.

Betroffene können eine Neuberechnung des Versorgungsausgleichs nachträglich einfordern. Die neue Rente berechnet sich dann ab Zeitpunkt der Antragstellung.

Der Bundesverband rät einen Rentenberater zurate zu ziehen, damit dieser die Rente vorab berechnet. So umginge man die Mühe, einer wohlmöglichen unnützen Neuberechnung, oder gar der Gefahr einer Rentenkürzung.

Theoretisch können sogar beide ehemaligen Partner von einer Neuberechnung profitieren – wenn der Versorgungsträger zu wenig bezahlt. Doch dies sei selten der Fall, so der Bundesverband.

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