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Geschlossene Immobilienfonds? Mit Sicherheit

Geschlossene Fonds für Immobilien müssen vor allem eins sein: Sicher. Foto: Getty Images
Geschlossene Fonds für Immobilien müssen vor allem eins sein: Sicher. Foto: Getty Images
Geschlossene Immobilienfonds sollen Anlegern eher Sicherheit bieten. Dafür dürfen die Ausschüttungen ruhig etwas schmaler ausfallen. Das stellt Wealthcap in einer vorliegenden Studie fest. Hierfür befragte die Unicredit-Tochter 141 Personen, die hauptberuflich Geschlossene Immobilienfonds an Investoren vermitteln.

76 Prozent von ihnen achten vor allem darauf, wie gut die Immobilien und deren Standorte sind, wenn sie einen solchen Fonds empfehlen. Wichtig ist ihnen außerdem, wer die Immobilie wie lange mietet. Für 62 Prozent der Vermögensverwalter ist dies das zweitwichtigste Entscheidungskriterium.

69 Prozent der Befragten wünschen sich zugleich, dass in der erworbenen Immobilie Büros betrieben werden. Und mehr als die Hälfte (53 Prozent) bevorzugt Fonds, die genau eine Immobilie enthalten. Dagegen sollen möglichst mehrere Mieter im Haus sein. Das wünschen sich 64 Prozent aller Befragten.

Die ideale und vor allem sichere Immobilie sieht also für die Befragten so aus: Ein großes Gebäude mit Top Lage, in dem viele verschiedene Firmen ihr Büro haben. Das Risiko ist auf mehrere Köpfe verteilt..

64 Prozent der Studienteilnehmer erwarten bei Büro-Immobilien eine Rendite von weniger als 5 Prozent. Die Immobilie soll auch nur zu einem geringen Teil durch Kredite bei Banken finanziert werden. So wünschen sich drei von fünf Befragten (60 Prozent), dass mindestens die Hälfte des investierten Geldes aus Anlegerhand kommt.

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