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Gesundheitsfonds: Kassenpatienten erwarten stabile Beiträge und mehr Leistung

40 Prozent der 2.964 befragten Kassenpatienten sind der Ansicht, dass der Krankenkassenbeitrag durch die Gesundheitsreform in Zukunft stabil sein wird. Seit Jahresanfang legen nicht mehr die Kassen selbst, sondern die Regierung jeweils zum Jahresende den einheitlichen Beitragssatz fest. Derzeit liegt er bei 15,5 Prozent, Anfang Juli soll er auf 14,9 Prozent gesenkt werden. Kassen, denen diese Mittel nicht reichen, dürfen einen Zusatzbeitrag erheben. Ohne Einkommensprüfung darf er bei bis zu 8 Euro pro Versichertem liegen, mit Gesundheitsprüfung maximal 1 Prozent des Einkommens ausmachen. Prämien von ehemaligen Preisführern
Insbesondere Versicherte von einst sehr günstigen Krankenkassen wie der IKK Sachsen oder der IKK Südwest-Direkt gehen laut der Studie nicht davon aus, dass sie einen Zusatzbeitrag zahlen müssen. Im Gegenteil: Diese Kunden erwarten von ihren Anbieter, dass sie einen Teil ihrer Beiträge in Form von Prämien zurückbekommen. „Die vormals günstigen Kassen scheinen bei ihren Kunden im Ruf zu stehen, besonders finanzstark zu sein“, sagt Guido Leber, Bereichleiter Krankenversicherung bei Assekurata. „Dies gilt es, unter den neuen Bedingungen unter Beweis zu stellen.“ Knapp ein Drittel der Kassenpatienten meinen, die aktuelle Gesundheitsreform wird den Wettbewerb zwischen den Kassen erhöhen. Kernpunkt wird hier nach Ansicht der Befragten der Service sein, 35 Prozent erwarten hier eine Zunahme der Angebote. Gut 30 Prozent hoffen, dass sich die Versorgung verbessern wird. „Es reicht nicht nur, gewisse Zusatzleistungen anzubieten“, so Assekurata-Mann Leber. „Um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben müssen die Kassen vielmehr diese Angebote offensiv an die Öffentlichkeit kommunizieren.“

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