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GKV: Ministerium dementiert Erhöhung der Beitragssätze

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Laut einem „Spiegel“-Bericht hat der Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bei der ersten Sitzung der von der Regierung eingesetzten Arbeitsgruppe zur Gesundheitsreform eine Beitragssatzerhöhung ins Spiel gebracht. Das Nachrichtenmagazin beruft sich dabei auf Teilnehmer des Treffens, das Mitte März stattfand. Man könne „diesen Schritt angesichts der Zahlen nicht mehr ausschließen“, hieße es aus Unions-Kreisen. Experten schätzen, dass die Krankenkassen 2011 auf ein Defizit in Höhe von 15 Milliarden Euro zusteuern werden, falls der derzeitige Beitragssatz von 14,9 Prozent nicht steigen wird. „Dieser Bericht ist falsch“, kommentierte ein Sprecher de Maizières. Auch das Gesundheitsministerium wies den „Spiegel“-Bericht zurück. „Spekulationen über Beitragssatzerhöhungen sind völlig aus der Luft gegriffen“, so ein Sprecher Röslers. Die Regierungskommission, der neben de Maizière und Rösler noch sechs weitere Minister angehören, werde Maßnahmen erarbeiten, um die Krankenkassenfinanzierung robuster zu machen, so das Gesundheitsministerium. Es sei jedoch weder eine Beitragssatzerhöhung noch eine  „Prämienzahlung pro Kopf“, die sogenannte Kopfpauschale, geplant. 

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