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Globaler Wirtschaftsausblick Das Coronavirus und seine Folgen

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Ausblick für den Anleihemarkt: Staatsanleihen dürften besser als Unternehmensanleihen abschneiden

Das neue Jahr begannen wir mit einem vorsichtigen Ausblick, was die Bewertungen an den globalen Kreditmärkten anbelangt. Und auch in nächster Zeit werden wir die Risiken unserer Portfolios weiter zurückfahren. Vor allem in China dürfte die Risikoscheu noch einige Zeit anhalten, und Staatsanleihen werden vermutlich höhere Renditen als Unternehmensanleihen erzielen. Das Risiko-Ertragsverhältnis Letzterer ist nun noch weniger attraktiv. Gründe sind das langsamere Wachstum im Reich der Mitte und die Auswirkungen des Coronavirus auf die globalen Lieferketten.

Unsere Fondsmanager erhöhen daher aktuell ihre Long-Positionen auf amerikanische und australische Staatsanleihen. Zudem verkleinern sie die Short-Positionen auf europäische und britische Staatspapiere und ziehen sich aus Unternehmensanleihen in den Sektoren zurück, die die stärksten Verflechtungen mit der chinesischen Wirtschaft aufweisen. Dazu gehören zum Beispiel die Automobil-, Rohstoff- und Chemiebranche.

Darüber hinaus befürchten wir, dass die Spätfolgen der Epidemie, auch wenn sie schließlich unter Kontrolle gebracht wurde, festverzinslichen Risikoanlagen weiter zu schaffen machen könnten. Anstatt also nach kurzen Verlustphasen zu kaufen, werden wir die Situation beobachten und Gewinne dort mitnehmen, wo die Bewertungen unverändert hoch sind.

Der kommende Monat bringt Klarheit

Dem nächsten Monat fällt besondere Bedeutung zu, wenn es darum geht, den durch das Virus verursachten wirtschaftlichen Schaden zu bewerten und die möglicherweise beträchtlichen Auswirkungen auf unseren globalen Ausblick abzuschätzen. Die im Kampf gegen die weitere Ausbreitung ergriffenen Maßnahmen sind strenger als bei SARS und könnten die Wirtschaftsaktivität stärker bremsen. Zudem könnte China mit den steigenden Kosten für staatliche Stimulusmaßnahmen in seinem Bemühen um einen Schuldenabbau zurückgeworfen werden.

Vorerst gehen viele unserer Unternehmen davon aus, dass die Folgen des Virus relativ kurzlebig sein und sich wie bei SARS mit Beginn des Sommers in Wohlgefallen auflösen werden. Dann dürften sich die Wirtschaftsdaten erholen, unterstützt von den Maßnahmen Pekings für die Märkte und die Realwirtschaft.

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Diese Unterlage ist eine Marketinginformation. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage des Kundeninformationsdokuments „Wesentliche Anlegerinformationen“ und des veröffentlichten Verkaufsprospekts, des letzten Geschäftsberichts und – sofern nachfolgend veröffentlicht – des jüngsten Halbjahresberichts getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufs. Anleger in Deutschland können diese Unterlagen kostenlos bei der FIL Investment Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt am Main, anfordern. FIL Investment Services GmbH veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageempfehlung. Die im Text genannten Unternehmen dienen nur der Illustration und sind nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen. Der Wert der Anteile kann schwanken und wird nicht garantiert. Informationen aus externen Quellen werden hinsichtlich ihrer Richtigkeit oder Vollständigkeit von Fidelity International nicht garantiert. Ebenso haftet Fidelity International nicht für entstandene Verluste aus der Verwendung der Informationen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Indikatoren für zukünftige Erträge. Fidelity International, das Fidelity International Logo und das „F-Symbol“ sind eingetragene Warenzeichen von FIL Limited. FIL steht für FIL Limited (FIL) und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften. Herausgeber für Deutschland: FIL Investment Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt am Main. Stand, soweit nicht anders angegeben: Februar 2020. MK10759

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