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Go for green: EU fördert nachhaltige Investments

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Die Europäische Kommission finanziert ein Programm, das herkömmlichen Investoren zeigen soll, wie sie soziale und ökologische Aspekte sowie Kriterien der guten Unternehmensführung, kurz ESG-Faktoren, bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen können. In den kommenden zwölf Monaten wird dafür eine Anleitung erarbeitet, wie Investoren Nachhaltigkeit am besten in ihren Investmentprozess einbauen können.

„Treiber der Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft sind Industrie und Investoren. Europäische Unternehmen müssen wissen, dass ihre Anteilseigner verstehen, wie nachhaltige Aspekte die finanzielle Performance beeinflussen“, erklärt Antonio Tajani, Vize-Präsident der Europäischen Kommission. Das Programm helfe Investoren, den langfristigen Wert von Unternehmen genauer zu kalkulieren und sorge dafür, dass Firmen mit nachhaltigen Strategien stärker vom Markt berücksichtigt werden.

Geleitet wird das Programm vom International Corporate Governance Network (ICGN), den United Principles for Responsible Investing (UN PRI) und der European Federation of Financial Analysts (EFFAS). Allein die EFFAS repräsentiert die Interessen von rund 16.000 Investmentprofis in 25 europäischen Ländern.

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