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Völlig fertiger Börsenhändler an der New Yorker Wall Street am 19. Oktober 1987: An diesem Schwarzen Montag stürzte der Dow Jones Index um mehr als 20 Prozent. | © Getty Images

Gold und Krisen Wie sich Gold im Aktiencrash entwickelt

Bei HQ Trust, dem Multi Family Office der Familie Harald Quandt widmete man sich zu Beginn der Woche der Frage, ob denn Gold tatsächlich dazu taugt, Risiken abzufedern. Ganz klares Ja, meint der Chef des Portfoliomanagements, Marcel Müller.

Er hat einmal nachgerechnet, wie sich der Goldpreis in den Börsenkrisen seit dem Jahr 1987 entwickelt hat – und in Zeiten fallender US-Realzinsen. Seine Erkenntnisse:

  • Fallende US-Realzinsen waren in der Vergangenheit gut für Gold, das zugleich auch ein guter Risikosenker in Krisenzeiten ist.
  • In den vergangenen elf Krisenphasen seit 1987 stieg der Goldpreis um durchschnittlich 6,9 Prozent, während der Aktienindex S&P 500 um 19,4 Prozent zurückging.
  • Wenn die US-Realzinsen (also Nominalzinsen minus Inflation) stiegen, legte Gold im Durchschnitt um 2,2 Prozent pro Jahr zu. Fielen die US-Realzinsen, waren es 14,8 Prozent.
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Müller bevorzugt deshalb weiter Gold gegenüber Anleihen. Gerade der aktuell vorliegende negative Realzins sei sehr gut für den Goldpreis, ebenso wie die zahlreichen noch immer vorhandenen Risiken, unter anderem der Handelskrieg zwischen USA und China und der Konflikt mit dem Iran.

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