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Finanz-Distrikt in London: Die britische Notenbank könnte den Leitzins früher als allgemein erwartet anheben, erwarten Goldman-Sachs-Analysten, Foto: Getty Images

Finanz-Distrikt in London: Die britische Notenbank könnte den Leitzins früher als allgemein erwartet anheben, erwarten Goldman-Sachs-Analysten, Foto: Getty Images

Goldman-Fondsmanager

Britisches Pfund wird steigen

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Nach Überzeugung von Goldman Sachs Asset Management wird das britische Pfund im Vergleich zum US-Dollar steigen. Der Markt erwarte derzeit einen zu späten Zeitpunkt der Leitzinsanhebung durch die Bank of England. Diese werde eher früher als später den Leitzins heraufsetzen, und dieses Risiko werde derzeit deutlich unterbewertet, sagte der Leiter Festverzinsliche für die Region Asien-Pazifik bei Goldman, Philip Moffitt, jetzt in einem Gespräch in Sydney.

Nicht vor dem Dezember 2016 erwartet der Markt die Leitzinserhöhung in Großbritannien. Vermutlich bereits im ersten Quartal rechnet hingegen Goldman Sachs damit, wie Moffitt sagte.

So war die Arbeitslosenquote in Großbritannien zuletzt unerwartet mit 5,4 Prozent auf den niedrigsten Wert seit 2008 gefallen und auch das Lohnwachstum bewegte sich nahe des höchsten Niveaus seit sechs Jahren. Höhere Leitzinsen wirken grundsätzlich positiv für Währungen und ermöglichen höhere Investmenterträge.

„Beim Blick auf die wichtigen Volkswirtschaften scheint Großbritannien jene zu sein, die dank des anziehenden Arbeitsmarktes erste Zeichen für eine Lohninflation zu generieren scheint“, sagte Moffitt. Überdies habe das Pfund in letzter Zeit recht extreme Schwankungen gezeigt, „und es sieht für uns mittlerweile eher zu niedrig bewertet aus“.

Nach einem vorläufigen Jahreshoch von 1,5930 Dollar je Pfund am 18. Juni hat die britische Devise bis zum 30. September den niedrigsten Stand bei 1,5108 erreicht. Zuletzt ergab sich am Londoner Devisenmarkt ein Plus von 0,2 Prozent auf 1,5465 Dollar.

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