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Goldman Sachs: Vom Gott zum Gönner

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Mit seiner Aussage, er und seine Bank verrichteten einfach nur „Gottes Werk“, handelte sich Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein eine Menge Ärger ein. Seine Bank macht mitten in der Finanzkrise satte Gewinne und schüttet hohe Boni aus. Blankfein musste sich dafür sogar als pervers beschimpfen lassen.

Nun will er offenbar das Image seiner Bank polieren und geht auf heilige Mission: Zusammen mit Goldman-Aktionär Warren Buffett will er 500 Millionen Dollar (335 Millionen Euro) in ein Hilfsprogramm für kleine Unternehmen investieren. 10.000 Firmen will er unter die Arme greifen. Rund 200 Millionen Dollar sollen für Bildungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden. 300 Millionen Dollar stehen für Kredite und technische Hilfe sowie Unterstützung bei der Netzwerkpflege zur Verfügung. Ziel des Pakets sei, das Wachstum zu stärken und Arbeitsplätze in den geförderten Betrieben zu sichern und zu schaffen.

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