Aktualisiert am 26.09.2007 - 19:33 UhrLesedauer: 1 Minute

Goldman trödelt bei der Klo-Tür

Integrität und Ehrlichkeit – Das sind die obersten Geschäftsprinzipien der US-Investmentbank Goldman Sachs und das „Herz des Firmengeschäfts“. Dass dem mitunter nicht so ist, musste Steve Webb, Handwerker bei der Londoner Sicherheitsfirma Safety Assured erfahren. Weihnachten 2005, so berichtet der britische “Evening Standard“ wurde er zur Zentrale der Bank in der Londoner Fleet Street gerufen. Ein Kind habe sich an der Klo-Tür verletzt und Webb soll doch diese und weitere Türen sichere machen. Gesagt, getan – doch auf die Bezahlung seiner Rechnung in Höhe von 900 Pfund musste Webb lange warten. Keine Mail und Mahnung wurde erwidert. Erst als der Handwerker im Mai dieses Jahres in einer britischen Tageszeitung über die so viel gelobten Geschäftsprinzipen der Investmentbank las, platze ihm der Kragen. Mit Hilfe des „Evening Standart“ trat der Handwerker mit Paul Kafka, dem Sprecher der Bank in Verbindung. 18 Monate später, Anfang Juni 2007 bekam Webb per Kurier einen Scheck von der Bank. Die Goldmänner hatte sogar noch 100 Pfund draufgelegt.