Google-Chef Eric Schmidt bei einer Präsentation: Google wird den Versicherungsvertrieb deutlich veränder, glauben Experten. Foto: Getty Images

Google-Chef Eric Schmidt bei einer Präsentation: Google wird den Versicherungsvertrieb deutlich veränder, glauben Experten. Foto: Getty Images

Google, Amazon & Co.: Schlechte Zeichen für Vermittler

Statt jetzt 11 Prozent sollen Online-Abschlüsse 2016 bis zu 18 Prozent am Gesamtgeschäft ausmachen; die Beiträge hieraus sich auf bis zu 25 Milliarden Euro gar mehr als verdoppeln.

Die Studie beruht auf Antworten von 78 führenden europäischen Versicherern. Neun von zehn Anbieter erwarten im Versicherungsvertrieb einen schärferen Wettbewerb. Zwei Drittel der Befragten sehen dahinter hauptsächlich Google, Amazon & Co. am Werk.

Zwei Drittel der Versicherer haben keine digitale Strategie

Schuld daran sind aber auch die Versicherer selbst. 60 Prozent von ihnen haben nach eigenen Angaben nicht mal eine digitale Strategie. Oder folgen ihr nur begrenzt. Zudem betrachten 56 Prozent ihre Online-Aktivitäten als Thema oder Hilfe für den Vertrieb vor Ort. 57 Prozent wollen digital ihre internen Prozesse verbessern.

Aber: Immerhin zwei Drittel der Versicherer (67 Prozent) planen bis 2016 mobile Services. 59 Prozent wollen verstärkt in die sozialen Medien. 53 Prozent investieren zunehmend in die Datenverwaltung. Und 40 Prozent setzen verstärkt auf Sprachmitteilungen und Videos. Nur 36 Prozent werden in mobile Technologien investieren.

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