Grafik des Tages: Bond-Wüste: Die große Gefahr bei Unternehmensanleihen

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Bond-Wüste: Die große Gefahr bei Unternehmensanleihen

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Aufgrund der jüngsten Regulierungsmaßnahmen ist es für Market-Maker unattraktiv geworden, Anleihen auf die eigene Bilanz zu nehmen. Sie ziehen sich zunehmend aus dem Geschäft zurück und treten nur noch als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern auf.

Dadurch könnte die Liquidität an den Unternehmensanleihen-Märkten knapp werden. Denn bisher waren die Rentenmärkte von einem Überhang an Käufern und tendenziell steigenden Kursen gekennzeichnet. „Sollte sich jedoch das Umfeld an den Rentenmärkten ändern und viele Anleger gleichzeitig ihre Bestände veräußern wollen, droht eine völlige Illiquidität in einigen Anleihesegmenten“, schreiben die Analysten von Metzler Asset Management. Die Folge wäre, dass es für die betroffenen Anleihen über einen langen Zeitraum hinweg einfach keinen Kurs mehr geben dürfte. 

Wie die Schere zwischen dem ausstehenden Volumen von Unternehmensanleihefonds und den Handelsbeständen von Market-Makern zunehmend auseinander geht, zeigt folgende Grafik: 

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