Green Benefit Nachhaltigkeit Plus

Green Benefit startet vermögensverwaltenden Nachhaltigkeitsfonds

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Green Benefit eröffnet Anlegern neue Wege, in das Themenfeld Nachhaltigkeit zu investieren. So wurde am 25. Februar 2015 der Green Benefit Nachhaltigkeit Plus (WKN: A12EXH) aufgelegt. Hierbei handelt es sich um einen flexiblen Mischfonds mit einem vermögensverwaltenden Managementansatz und aktiver Absicherung gegenüber Zins-, Aktienmarkt und Währungsrisiken.

Zum globalen Anlageuniversum des Green Benefit Nachhaltigkeit Plus zählen solche Aktien und Anleihen, die in einer globalen Betrachtung nach ökologischen, ethischen und sozialen Aspekten messbare Mehrwerte für breite Bevölkerungsschichten generieren.

Der Ansatz mit der Leitlinie einer strategischen Betrachtung der Welt von Morgen unter sozioökonomischen Aspekten bietet ein breites Spektrum der Nachhaltigkeit mit einem Schwerpunkt auf erneuerbaren Energien. Zu den konkreten Bereichen zählen unter anderem Energieeffizienz, Smart Grids (intelligente Stromnetze), innovative Antriebs-, Energiespeicher- und Transportsysteme, die Substitution von fossilen Roh- und Brennstoffen durch nachwachsende Rohstoffe oder erneuerbare Energien sowie die Trinkwasseraufbereitung und die biologische Nahrungsmittelerzeugung zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen.

Eine hohe Flexibilität bei der Auswahl der Zielinvestments ermöglicht es dem Management des Green Benefit Nachhaltigkeit Plus, gezielt Opportunitäten an den Märkten wahrzunehmen und Marktchancen zu nutzen. Hierzu werden solche Werte herausgefiltert, die etwa durch äußere Gegebenheiten von Investoren kollektiv vernachlässigt wurden, unter ihren fairen Werten notieren und daher situative Kaufgelegenheiten bieten.

Ein aktuelles Beispiel ist der jüngste Kursrückgang bei Solarwerten durch einen fallenden Rohölpreis, bei dem in einer pauschalen Betrachtung impliziert wird, dass sich dies auf die Stromerzeugung auswirken sollte. In der Realität werden jedoch weltweit weniger als 5 Prozent am Gesamtanteil elektrischer Energie durch die Verbrennung von Öl erzeugt und die Nachfrage nach Solarstrom ist auch im Jahr 2014 weiter gestiegen. Weitere Wachstumschancen ergeben sich aus der Steigerung der Energieeffizienz. Ein Beispiel ist hier die Leuchtdiode LED, die sich durch ihren minimalen Energieverbrauch gegenüber anderen Leuchtmitteln durchsetzt und auf der Schwelle zum Massenmarkt in immer mehr Lebensbereichen präsent ist.

Manfred Wiegel, Vorstand und Gründer des auf nachhaltige Investitionen spezialisierten unabhängigen Fondsadvisors Green Benefit: „Der Green Benefit Nachhaltigkeit Plus ist als vermögensverwaltender Mischfonds mit einem breit diversifizierten Ansatz unabhängig von starren Vorgaben bei der Portfoliozusammensetzung der Gegenentwurf zu einem klassischen Branchenfonds.“ Darüber hinaus existieren klare Vorgaben und Ausschlusskriterien für Zielinvestments. Hierzu zählen neben Kinderarbeit, Agrar-Gentechnik, Atomenergie und Rüstung solche Unternehmen, die ihren Geschäftsschwerpunkt in der Förderung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung von fossilen Brennstoffen haben.

Der Bereich Nachhaltigkeit gilt im kommenden Jahrzehnt als Wachstumsmarkt und Triebfeder eines langen Konjunkturzyklus über verschiedene Branchen und Dienstleistungsbereiche hinweg. Laut aktuellen Zahlen von Bloomberg haben 2014 Unternehmen weltweit mehr als 300 Milliarden US-Dollar in Infrastruktur investiert, um sich beim Energieverbrauch von Preisschwankungen fossiler Energieträger unabhängig zu machen oder um mit ihren Produkten neue Absatzmärkte zu erschließen. Zentraler Ansatzpunkt der Anlagephilosophie beim Green Benefit Nachhaltigkeit Plus ist eine differenzierte und ganzheitliche Betrachtungsweise von Branchen und Einzelwerten. Neben dem Momentumaspekt einer Unterbewertung gehört hierzu die detaillierte Analyse der Wertschöpfungsketten hinsichtlich von Zulieferern oder Dienstleistern.

Wiegel: „Ein Beispiel ist das hochprofitable Projektgeschäft bei der weltweiten Planung, Konzeption und Umsetzung von Solaranlagen, das inzwischen bei führenden Unternehmen der Branche in sogenannte Yieldcos ausgelagert wird, vielfach nur unzureichend beleuchtet ist und damit ideal in unser Schema passt.“

Bei der Betrachtung der Wertschöpfungsketten rücken auch Maschinenbauunternehmen für die Herstellung von Komponenten der Solarindustrie in den Fokus, die unabhängig von den temporären Schwankungen der Solarbranche hervorragend aufgestellt sind.

Zur aktiven Umsetzung des vermögensverwaltenden Ansatzes kann das Fondsmanagement sowohl den Aktien- als auch den Anteil festverzinslicher Wertpapiere flexibel gewichten und die Cashquote ja nach Marktentwicklung erhöhen und absenken. Darüber hinaus kommen Futures zum Einsatz, um bestehende Aktienanteile bei extremen Marktentwicklungen vollständig oder partiell temporär abzusichern.

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