Großinvestor setzt auf Diktatur

Jim Rogers schwärmt für Nordkorea

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Für China schwärmt Jim Rogers bereits seit Jahren. Die Volksrepublik sei das Land der Zukunft, behauptet der Investment-Star und Rohstoff-Guru, dessen Töchter fließend chinesisch sprechen. Auch Rogers‘ Schwäche für das derzeit kriselnde Russland ist bereits bekannt. Nun wagt sich Rogers in eine Region vor, die als alles andere als ein guter Investmentstandort gilt: Nordkorea.

„Wenn ich all mein Geld in Nordkorea stecken könnte, würde ich es tun", erklärt Rogers in einem Interview mit CNN Money. Schließlich mache das Land seit der Machtübernahme von Kim Jong Un Ende 2011 gewaltige Veränderungen durch. Unter dem Vater oder Großvater des heutigen Diktators wäre für Rogers eine Investition in das Land nicht in Frage gekommen.

Moralische Bedenken scheinen für Rogers wohl keine Rolle zu spielen - genauso wenig wie die Frage der Durchführbarkeit. Denn wie er als ausländischer Investor Geld in ein kommunistisches Land stecken will, in dem alle Unternehmen dem Staat gehören, erklärt Rogers nicht. 

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