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Marienkäfer auf Wiesenblume: Anleger favorisieren bei nachhaltigen Strategien laut einer Studie ökologische Ansätze | © Getty Images

Grün bevorzugt Investoren trauen Öko-Anlagen größte Rendite-Chancen zu

Viele Investoren erkennen beim Thema ESG den Wert der S(ozialen)- und G(overnance)-Faktoren nicht. Das belegt eine Umfrage zum Thema verantwortungsbewusstes Investieren von NN IP unter professionellen Investoren.

Demnach glauben zwei Drittel der Befragten, dass ökologische Schwerpunkte bei ESG-Anlagen das größte Potenzial besitzen, die Rendite zu steigern. Dagegen trauen nur 40 Prozent Faktoren der Unternehmensführung und 15 Prozent sozialen Faktoren besondere Renditechancen zu.

NN IP hat 290 professionelle Investoren befragt. Unter ökologischen Aspekten ist der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien das zentrale Thema: Der Studie zufolge sagen 87 Prozent, dieses Thema besitze erhebliches Potenzial zur Steigerung der Anlagerenditen. Danach folgen der Kampf gegen Klimawandel (81 Prozent) und Umweltverschmutzung (78 Prozent).

Allerdings gab es zwischen den Ländern beachtliche Unterschiede. So ließen französische Investoren die ausgewogensten Erwartungen erkennen. „Es ist es nicht überraschend, dass Anleger im Zuge der entsprechenden aktuellen öffentlichen Debatten derzeit dazu neigen, sich mehr auf das E bei ESG zu konzentrieren", sagt Adrie Heinsbroek, Leiter Responsible Investment bei NN IP.

Zudem sei ein positiver ökologischer Impact wie etwa verringerte CO2-Emissionen besser messbar und einfacher zu kommunizieren, so Heinsbroek. Doch aus Sicht der Portfoliodiversifikation sei es wichtig, alle ESG-Faktoren zu beachten.

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