Gründer legt Vorstandsmandat nieder Institut für Vermögensaufbau ernennt Doppelspitze

Andreas Ritter (l.) und Dirk Rathjen treten die Nachfolge von IVA-Gründer Andreas Beck an. | © Institut für Vermögensaufbau

Andreas Ritter (l.) und Dirk Rathjen treten die Nachfolge von IVA-Gründer Andreas Beck an. Foto: Institut für Vermögensaufbau

Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) hat seit 1. Januar 2019 einen neuen Vorstand: Künftig lenkt eine Doppelspitze aus Dirk Rathjen und Andreas Ritter die Geschicke des Unternehmens. Der Gründer Andreas Beck hat sein Vorstandsmandat niedergelegt und ist nun als freier Mitarbeiter für die Münchner tätig, wie das IVA auf Anfrage des private banking magazins erklärte. Schwerpunkte Rathjens in dem Gremium sind die Kundenbetreuung, die Buchhaltung und das Thema Robo Advice, Ritter verantwortet alle quantitativen Methoden und Datenanalysen sowie die Themengebiete Risikomanagement für Banken und Passive Investing.

Rathjen kommt von der Swedbank, für die er in den vergangenen zwei Jahren als Projektmanager für die Digitalisierung der Kundenberatung und Robo Advice zuständig war. Davor war er nach verschiedenen Leitungsfunktionen bei der Skandia-Gruppe – darunter als Investmentchef der Skandia Lebensversicherung – von 2013 bis 2016 für Skandia Portfoliomanagement als Geschäftsführer tätig. „Seine Kenntnisse des Versicherungsgeschäftes und anderer europäischer Märkte stellen für das IVA eine wichtige Bereicherung dar“, erklärte das Unternehmen gegenüber dem private banking magazin.

Ritter ist bereits seit 2007 für das Institut tätig ist und hat bis zum Jahresende 2018 das quantitative Research des Instituts verantwortet. Er ist Experte für Risikomanagement, Geldanlage und Passive Investing und hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Financial Risk Fitness mehrere Beratungsprojekte zu Themen wie Funds Transfer Pricing, Hedging branchenspezifischer Risikofaktoren und Risikoreporting durchgeführt. Ritter besitzt ein Diplom in Statistik und einen Doktorgrad im Fachbereich Finanzökonometrie, den er zwischen 2011 und 2017 berufsbegleitend erwarb.