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Gutes Geschäft mit deutschen Kunden

Deutsche SEB-Tochter kündigt Negativzinsen an

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Die deutsche Tochter der schwedischen Bank SEB denkt über Negativzinsen nach, sagt der Vorstandsvorsitzende der SEB AG Fredrik Boheman im Gespräch mit der Börsenzeitung. „Wir werden wohl beginnen müssen, Einlagezinsen zu berechnen für bestimmte Volumina“, kündigte er für 2015 an. Dabei gehe es nicht um den gewöhnlichen Kunden, wird Boheman zitiert. Ziel der Zinsen: Die SEB will das Verhalten der Kunden ändern, indem diese in andere Instrumente investieren.

Warum die Bank nicht schon früher Strafzinsen erhoben hat? Das liegt offenbar an der Datenverarbeitung des Hauses, denn die IT sei nicht darauf ausgelegt gewesen, negative Zinsen zu berechnen, so der Vorstandsvorsitzende.

Darüber hinaus läuft das Geschäft der SEB AG offenbar gut. Schon jetzt verdiene der Konzern mehr Geld mit deutschen Kunden außerhalb Deutschlands als mit schwedischen Gesellschaften außerhalb Schwedens, kommentiert Boheman die Lage des Unternehmens. Daher erhoffe sich die SEB ein stärkeres Wachstum vom deutschen Markt als vom schwedischen.

Doch die Bank hat sich in der Vergangenheit auch schon von einzelnen Geschäftsfeldern getrennt. Im März verkaufte die Bank ihr Asset Management an den Immobiliendienstleister Cordea Savills. Bereits 2010 hatte die SEB ihr Privatkundengeschäft mit 1 Millionen Kunden an die spanische Bank Santander veräußert.

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