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Halbjahresbilanz Deutsche Arbeitnehmer melden sich seltener krank

Der Krankenstand zwischen Anfang Januar und Ende Juni dieses Jahres betrug 4,2 Prozent, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse der DAK-Gesundheit. Das bedeutet einen leichten Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018. 65,5 Prozent der Berufstätigen wurden demnach bislang nicht krankgeschrieben.

An erster Stelle der Fehltage-Statistik stehen Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen. Jeder fünfte Fehltag wurde damit begründet (20,5 Prozent). Bei Männern machen diese Diagnosen einen größeren Anteil am Krankenstand aus als bei Frauen (22,5 und 18,5 Prozent). Danach folgen Krankheiten des Atmungssystems mit 16,4 Prozent.

Grafik: DAK-Gesundheit

An dritter Stelle stehen psychische Erkrankungen: Ihr Anteil am Krankenstand betrug 15,7 Prozent (Vorjahr: 15,3 Prozent). Der Blick auf die Ausfalltage zeigt: Frauen fehlten deutlich häufiger als Männer mit einer solchen Diagnose im Job (151,9 Fehltage je 100 Versicherte zu 91,8 Fehltage). Betroffenen fielen besonders lange aus: Im Schnitt waren es 34,4 Tage.

Höherer Krankenstand im Osten

Der Bundesvergleich zeigt: Berufstätige in den östlichen Bundesländern waren mit einem Krankenstand von 5,5 Prozent häufiger und länger krankgeschrieben als in Westdeutschland (4,1 Prozent). Während sich im Osten schon 40,3 Prozent der Arbeitnehmer bis zur Jahresmitte mindestens einmal krankmeldeten, waren es im Westen nur 33,8 Prozent.

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