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Blick auf die Baustelle von Colombo Port City in Sri Lanka: Der neue Stadtteil ist mit chinesischem Geld bezahlt und wird in den Ozean gebaut. Sri Lanka ist eine wichtige Verbindung für Chinas neues Seidenstraßenprojekt. | © Getty Images

Handelshoffnung

Amundi startet Seidenstraßen-Fonds

Die Fondsgesellschaft Amundi legt mit dem Amundi New Silk Road (ISIN: LU1941681790) einen Themen-Aktienfonds auf. Es geht um Unternehmen, die von neuen Handelswegen, also einer neuen Seidenstraße, in Asien, Europa, Nahost und Afrika profitieren. Grundlage ist Chinas Belt and Road Initiative (BRI), in deren Zusammenhang das Land seit 2013 Handelsstraßen und Eisenbahnstrecken baut. Es soll über 60 Länder besser miteinander verbinden, rund 1.700 einzelne Infrastrukturprojekte umfassen und mehr als eine Billion Euro kosten.

Das Portfolio des neuen Fonds soll sich in mehreren Ebenen auf die Projekte beziehen:

  1. Unternehmen, die die Straßen und Wege bauen
  2. Unternehmen, die die Infrastruktur rundherum bauen
  3. Unternehmen, die indirekt mit dem Bau zu tun haben – also zum Beispiel die Arbeiter versorgen oder Material liefern
  4. Unternehmen, die vom späteren Handel über diese neuen Seidenstraßen profitieren

Das Ganze läuft einerseits in der wirtschaftlichen Draufsicht (Top-down-Ansatz), andererseits suchen die Fondsmanager direkt und einzeln auf Unternehmensbasis nach den Seidenstraßengewinnern. Die Ideen soll das Schwellenländerteam von Amundi liefern. Das Portfolio soll aus 60 bis 90 Titeln bestehen.

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