Das MS HS Chopin wird nun nicht für

Das MS HS Chopin wird nun nicht für
Hansa Treuhand fahren

Hansa Treuhand nimmt HS Chopin vom Markt

Im März sollte das Schiff abgeliefert werden, bis dahin werde es aber nicht gelingen, das notwendige Eigenkapital zu platzieren, heißt es von Hansa Treuhand. Bislang sind nur 20 Prozent des Eigenkapitals platziert worden. Mit dem verlängerten Ankaufprozess werden sich die Prognoserechnungen deutlich zum Nachteil der bisherigen Anleger verschlechtern. Aller Voraussicht nach sind die für 2009 prospektierte Ausschüttung nicht mehr möglich. Da die Finanz- und Bankenkrise die der globalen Warenverkehre erhebliche gestört habe, rechnet Hansa Treuhand auch nicht mit einer rechtzeitigen Besserung der Marktchancen. Die Einstellung des Vertriebs sei deshalb die konsequente und notwendige Entscheidung im Sinne des Anlegers. Schließlich habe Hansa Treuhand den Anspruch, ausschließlich qualitativ hochwertige Beteiligungsmöglichkeiten anzubieten, die sich nicht nur durch hohe Rentabilität, sondern auch durch ein Maximum an Sicherheit und Transparenz auszeichnen, so das Emissionshaus. Die Anleger erhalten das investierte Geld plus Agio zurück, zudem legt Hansa Treuhand noch fünf Prozent p.a. als Entschädigung für entgangnen Investitionschancen drauf.

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