Hausbesuch und Soforthilfe: Die Extra-Wünsche der BU-Versicherten

Hausbesuch und Soforthilfe: Die Extra-Wünsche der BU-Versicherten

Welche Zusatzservices wünschen sich Kunden, die gegen Berufsunfähigkeit (BU) versichert sind, wenn der Ernstfall eintritt? Dieser Frage ging GfK Marktforschung im Auftrag der Heidelberger Lebensversicherung nach. Das Ergebnis: Die entscheidende Bedeutung kommt dem Kontakt mit dem Berater zu.

So sprechen sich 48 Prozent der Befragten für einen Hausbesuch ihres Beraters als Wunsch-Zusatzleistung im Versicherungsfall aus. Dieser solle helfen, die Formalitäten zu klären. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) wünscht sich eine finanzielle Soforthilfe im Versicherungsfall.

Immerhin jeder vierte Befragte legt Wert auf eine Antragsstellung per Telefon (25 Prozent). Eine anonyme Einschätzung des Gesundheitszustands durch Versicherungsexperten im Vorfeld ist 23 Prozent der Umfrageteilnehmer wichtig.

Psychische Erkrankungen unterschätzt

Darüber hinaus stellten die Forscher Wissenslücken in Bezug auf die häufigsten Gründe für Berufsunfähigkeit fest. Anstatt Nervenkrankheiten, die mit 29 Prozent am häufigsten zur Aufgabe des gelernten Berufs führen, gaben die meisten Befragten Unfälle, Herz-Kreislauf-Probleme und Skelett-Erkrankungen an.

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