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Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

So versichern Hausbesitzer auch Orkanschäden

Auf 3,2 Milliarden Euro beziffert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Schäden durch extreme Wetterlagen im vergangenen Jahr. Die aktuelle Naturgefahrenbilanz könnte noch höher ausfallen: Sturmtief Sabine brachte vielerorts Orkanböen mit mehr als 100 Stundenkilometern mit sich, die in den vergangenen Stunden über das Land fegten.

Finanziellen Schutz gegen Naturgefahren erhalten Verbraucher in der Hausratversicherung bereits ab 5 Euro jährlich, rechnen aktuell die Münchener Betreiber des Vergleichsportals Check24 vor. Dieser Preis gilt für Wohnungen in der niedrigsten Hochwassergefährdungszone (ZÜRS-Zone 1), die laut GDV knapp 93 Prozent der Immobilien in Deutschland umfasst.

Durchschnittliche Aufschläge für Elementarschutz in der Hausratversicherung >> Grafik vergrößern! Quelle: CHECK24 Vergleichsportal für Sachversicherungen GmbH

Im Durchschnitt der betrachteten Hausrat-Tarife kostet der Zusatzbaustein in der ZÜRS-Zone 1 jährlich 13 Euro. Um durchschnittlich 20 Euro pro Jahr verteuert sich die Prämie für die die Hausrat-Police, wenn die gegen Elementarschäden abzusichernde Wohnung in der gefährdeteren ZÜRS-Zone 2 liegt. Dieser Bereich umfasst etwa 6 Prozent der deutschen Immobilien.

Immobilien gegen Elementarschäden absichern

Und um ihre eigenen vier Wände gegen Sturm, Starkregen und Hochwasser zu versichern, zahlen Hausbesitzer ab 18 Euro im Jahr zusätzlich. Im Durchschnitt erhöht sich die Basisprämie in der Wohngebäudeversicherung für Häuser in der ZÜRS-Zone 1 um 45 Euro pro Jahr. In der ZÜRS-Zone 2 kostet es im Schnitt der betrachteten Tarife jährlich 83 Euro mehr.

Durchschnittliche Aufschläge für Elementarschutz in der Wohngebäudeversicherung >> Grafik vergrößern!  Quelle: CHECK24 Vergleichsportal für Sachversicherungen GmbH

Laut GDV sind in Deutschland zehn Millionen Häuser noch nicht umfassend gegen Elementarrisiken versichert: Ohne die erweiterte Naturgefahrenversicherung müssen Verbraucher fürchten, bei einem Schaden auf den Kosten sitzen zu bleiben. Denn die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich darauf verständigt, keine Hilfsgelder mehr auszuzahlen.

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