Headhunter rät

So fördern Schach, Bridge und Poker Ihre Hedgefonds-Karriere

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Der US-amerikanische Hedgefonds Tudor Capital hat den Poker-Profi Lawrie Inman eingestellt, der nur über eine sehr schmale Berufserfahrung als Trader verfügt. Der britische Hedgefonds Brevan Howard Capital hat mit Alexios Zervios gleich einen Poker-Profi fast gänzlich ohne einschlägige Erfahrung ins Team geholt.  Wieso das – wieso Poker?

Hedgefonds, die bei der Anlage extreme Risikostrategien verfolgen, bevorzugen bei Neueinstellungen  Menschen, die eine interessante Geschichte mitbringen und souverän mit Stress umgehen können. Darüber berichtet das Karriereportal Efinanciel Careers.

Schach, Poker oder Bridge als Hobbys, ein eigenes Unternehmen, das nebenberuflich aufgezogen wurde – solche Details in Lebensläufen ließen Hedgefonds-Recruiter aufhorchen.

Um eine Chance in der sehr begehrten Branche zu bekommen, sei es ebenfalls wichtig, sich ganz klar zu positionieren und seine Expertise in bestimmten Wirtschaftsbranchen zu betonen, rät das Karriereportal. Auch sollte der Bewerber die eigene Leistung geschickt herauszustreichen wissen. Ist sie in einem Team erfolgt, sei es angezeigt, zu beweisen, dass man schneller befördert worden sei und höhere Boni eingestrichen habe als die Mitbewerber.

Die Branche  liebe quantifizierbare Ergebnisse, so Efinancial Careers weiter. Bewerber sollten klar darstellen können, welche Herausforderungen sie erfolgreich gemeistert und wie sie im Vergleich zum Wettbewerb abgeschnitten hätten. Außerdem: Der hart umkämpfte Markt bevorzuge Spitzenleistungen. Gute Noten, auch wenn sie weit zurückliegen, gehörten unbedingt in den Lebenslauf eines zukünftigen Hedgefonds-Managers.