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Hedge-Fonds ja bitte, aber nicht aus Deutschland

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Value-Investor Hendrik Leber bricht eine Lanze für Alternative Investments: „Gut gemanagte Hedge-Fonds sind nicht so riskant, wie vielfach behauptet“, erklärt der Chef des Frankfurter Vermögensverwalters Acatis. „Sie sollten deshalb auch in einem substanzwertorientierten Portfolio nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.“

Acatis untersuchte in einer aktuellen Studie, wie sich der Einsatz von Hedge-Fonds in gemischten Portfolios auswirkt. Ideengeber dafür waren die guten Renditen der Stiftungsfonds amerikanischer Privatuniversitäten. Dort machen Hedge-Fonds etwa ein Viertel der Portfolios aus.

„Deutsche Anleger könnten leicht rund 1,7 Milliarden Euro Mehreinnahmen erzielen, wenn sie mehr Hedge-Fonds kaufen würden“, so Leber. Denn bei den vergleichsweise unregulierten Anlageprodukten seien rund 4 Prozent mehr Rendite drin als bei Renteninvestments. Das gelte aber nur für Fonds, die gut gemanagt werden.

Bei der Suche nach erfolgversprechenden Hedge-Fonds werden Anleger am heimischen Fondsmarkt nur selten fündig: „Deutschland ist für Hedge-Fonds ein Standort voller Hindernisse“, so Leber. „Die meisten guten Einzel- und Dachfonds sind in Deutschland nicht zum Vertrieb zugelassen.“

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