Hedge-Fonds verschluckt sich an Öl

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Die Hedge-Fonds-Gesellschaft Ospraie Management löst ihren größten Fonds auf. Manager Dwight Anderson verspekulierte sich am Markt für Rohstoffaktien und verlor so allein im August 27 Prozent des Fondsvermögens. Seit Jahresbeginn gerechnet, beträgt der Verlust sogar 39 Prozent, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Im vergangenen Jahr hatte der Fonds bei rund 3,8 Milliarden Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) sein Rekordvolumen erreicht.

Die Verluste kämen in erster Linie daher, dass einige der Fondspositionen in Energie-, Minen und Rohstoffaktien im August am Markt stark ausverkauft wurden, teilte Anderson seinen Anlegern in einem Schreiben mit. Einige der Aktien hätten dadurch die stärksten Kursverluste in den vergangenen zehn oder 20 Jahren erlitten.

Leiden wird auch erneut die Investmentbank Lehman Brothers. Sie hatte sich im Jahr 2005 mit 20 Prozent an Ospraie beteiligt. Lehman gilt auch so schon als eines der Hauptopfer der aktuellen Finanzkrise und seit einigen Monaten als Pleite- beziehungsweise Übernahmekandidat.

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