Schneepracht auf deutschen Straßen: Von diesem Bild war die Bundesrepublik im Dezember 2012 weit entfernt. Der britische Hedgefonds Cumulus profitierte von dem miesen Weihnachtswetter. Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Schneepracht auf deutschen Straßen: Von diesem Bild war die Bundesrepublik im Dezember 2012 weit entfernt. Der britische Hedgefonds Cumulus profitierte von dem miesen Weihnachtswetter. Foto: Rainer Sturm/Pixelio

Hedgefonds: 39 Prozent Plus durch mieses Weihnachtswetter in Deutschland

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Regen im Norden, Frühlingstemperaturen im Süden: Von weißen Weihnachten war Deutschland 2012 weit entfernt. Doch was deutsche Kinder und Weihnachtsmarktaussteller enttäuschte, bescherte einem britischen Hedgefonds satte Gewinne. Der Cumulus Energy Fund, der auf milde Temperaturen mit entsprechend geringem Energieverbrauch und sinkenden Energiepreisen wettete, legte allein im vergangenen Dezember 39 Prozent zu.

„Der Hauptgrund war ein großer Gewinn im deutschen Energiemarkt, in dem gutes Wetter zu einem kompletten Einbruch der Spot-Preise während der Weihnachtstage führte", erklärte Hedgefonds-Manager Peter Brewer gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Der Cumulus Energy Fund verwaltet 176 Millionen US-Dollar. Das Management kauft komplexe Energiederivate, mit denen es Wetten auf fallende oder steigende Energiepreise in verschiedenen Ländern eingehen kann. Seit seiner Auflegung 2006 legte der Fonds laut Bloomberg um 400 Prozent zu.