Bitcoin im Einkaufswagen Foto: Karolina Grabowska / Pexels

Umfrage unter Finanzvorständen Hedgefonds kaufen bis 2026 mehr Krypto-Assets

Laut Umfrage des niederländischen Fonds-Dienstleisters Intertrust planen Hedgefonds, ihre Krypto-Investments bis 2026 deutlich zu erhöhen. Dies berichtet die „Financial Times“. Die 100 befragten Finanzvorstände von Hedgefonds aus Nordamerika, Europa und Großbritannien erwarten, dass ihre Fonds in fünf Jahren durchschnittlich 7,2 Prozent des Vermögens in Kryptowährungen halten. 17 Prozent gehen von einem Krypto-Anteil von mehr als 10 Prozent aus.

Besonders stark ausgeprägt ist der Hang zu Bitcoin und Co. in Nordamerika: Die Hedgefonds-Finanzvorstände aus den USA und Kanada erwarten bis 2026 einen Anteil von durchschnittlich 10,6 Prozent. Die Umfrage-Teilnehmer aus Europa und Großbritannien beziffern ihr zukünftiges Engagement auf durchschnittlich 6,8 Prozent. Intertrust schätzt, dass Hedgefonds im Jahr 2026 rund 312 Milliarden US-Dollar in Kryptowährungen halten – vorausgesetzt, die Umfrage-Ergebnisse lassen sich auf die gesamte Branche anwenden.

Mehr zum Thema
Amundi-Stratege über Kryptowährungen„Wir sehen bei Krypto-Assets mehr Probleme als Vorteile“ KryptowährungBitcoin unter der ESG-Lupe Kryptowährungen im ZweiklassensystemBaseler Ausschuss stuft Bitcoin als höchstes Risiko ein