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Hedgefonds-Manager: US-Großinvestor fordert Frauenquote

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Eine Studie der britischen Bank Barclays kam zu dem Ergebnis, dass Fondsmanager in den USA, die einer Minderheit – also einer in der Investmentbranche weniger stark vertretenen Personengruppe – angehören, eine bessere Performance abliefern. Mit der Bezeichnung Minderheit sind sowohl Frauen, als auch US-Bürger mit ausländischen Wurzeln gemeint. Eine Fondsmanagerin oder ein Fondsmanager mit Migrationshintergrund erzielte auf Fünf-Jahres-Sicht ein Plus von 82 Prozent, während die männlichen Kollegen nur 51 Prozent erreichten. Grund dafür ist laut Studie die weniger riskante Anlagestrategie der Minderheits-Fondsmanager. Laut Barclays werden aber dennoch lediglich 13 Prozent aller amerikanischen Hedgefonds von Frauen oder Minderheiten gemanagt. Für die Studie untersuchte Barclays 22 Investment-Firmen und die von ihnen gemanagten Fonds. Spezielle Behandlung von Frauen und Minderheiten Der Investmentvorstand des Staates Illinois hatte im letzten Jahr dafür plädiert, eine Quote festzulegen, nach der vor allem in Fonds, die von Frauen oder Minderheiten gemanagt werden, investiert werden sollte. Weiteres zur weiblichen Vorgehensweise beim Hedgefonds-Management erfahren sie hier.

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