John Paulson (Foto: Getty Images)

John Paulson (Foto: Getty Images)

Hedgefonds-Star im Schroders-Fonds

John Paulson für alle

Merger Arbitrage – also das Ausnutzen von Kursunterschieden bei Firmenübernahmen – ist eine der ältesten Hedgefonds-Strategien, die es am Markt gibt. Und John Paulson gilt als einer der erfolgreichsten Hedgefonds-Manager, die der Markt zu bieten hat. Beides bringt Schroders nun für den Schroder Gaia Paulson Merger Arbitrage (ISIN: LU1062022733) zusammen.

Der Fonds gründet auf dem Paulson International Limited Fund, den die Investmentgesellschaft Paulson & Co. 1996 startete. Das Portfolio umfasst 30 bis 60 Titel – die meisten davon Large Caps. Paulson kann unabhängig von einer Benchmark arbeiten. So kann er weltweit in Aktien, Dividendenpapiere und Schuldtitel von Unternehmen investieren. Aktuell hat er vor allem Nordamerika und Europa im Portfolio.

Die Investmentideen stöbert Paulson auf, indem er und sein Team Fundamentaldaten prüft. Dabei betrachtet er vor allem Unternehmen, die abgewickelt werden oder nach einer Insolvenz neu aufgebaut werden mussten. Was dabei rauskommt, muss  anschließend die Prüfung von Sektoranalysten und Transaktionsspezialisten überstehen. Stoßen diese auf einen schwachen Deal, können Paulson & Co. diesen auch shorten – also auf fallende Kurse setzen.

Ziel des Fonds ist eine Rendite zwischen 8 und 10 Prozent. Die erwartete Volatilität beträgt 6 bis 8 Prozent.

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