Hedgefonds zu risikoreich Bank of America setzt John Paulson auf den Index

Die Bank of Amerika hat ihre Finanzberater angewiesen, sich aus dem Hedgefonds des US-Finanzinvestor John Paulson zurückzuziehen. Das Geldhaus sei zu dem Schluss gekommen, dass die beiden Fonds von Paulson & Co wegen zahlreicher Wetten auf illiquide Investments zu risikoreich geworden seien, schreibt das Handelsblatt und verweist auf eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Paulson habe unter anderem darauf gesetzt, dass Puerto Rico seine Schuldenkrise überwinden wird. Doch Anfang des Monats konnte das hoch verschuldete US-Territorium eine fällige Anleihezahlung nicht begleichen. Auch auf Griechenland hat Paulson gewettet. Deswegen hat die Bank of Amerika untersagt, weiteres Geld zu investieren. Zudem zieht das Institut laut den Informationen allein beim Advantage Fonds von Paulson 81 Millionen Dollar ab. Der Fonds verwaltet 2,5 Milliarden Dollar.

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