Kämpfen noch für die Rettung ihrer offenen Immobilienfonds: <br> Karl-Heinz Heuß (CSAM Immobilien KAG) und Barbara <br> Knoflach (SEB Asset Management)

Kämpfen noch für die Rettung ihrer offenen Immobilienfonds:
Karl-Heinz Heuß (CSAM Immobilien KAG) und Barbara
Knoflach (SEB Asset Management)

Heißer Herbst bei Immobilienfonds

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Für den Axa Immoselect ist das Rennen vorbei, für den Degi International auch: Beide im November 2009 für Anteilsrückgaben geschlossene Immobilienfonds haben es nicht geschafft, innerhalb des gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraums von zwei Jahren genügend Liquidität für eine Wiederöffnung bereitzustellen. Deshalb werden sie nun abgewickelt.

Der Verkauf der enthaltenen Immobilien kann sich bis Oktober 2014 hinziehen, ähnlich wie bei den bereits zuvor aufgegebenen Fonds Degi Global Business, Degi Europa, TMW Weltfonds, Morgan Stanley P2 Value und Kanam US Grundinvest soll die Rückzahlung allerdings in mehreren Tranchen erfolgen.

Das Ende hatte sich bereits Anfang Oktober abgezeichnet: Anleger, die ihre Anteile über die Börse verkaufen wollten, mussten dafür plötzlich erheblich höhere Abschläge in Kauf nehmen als in den Monaten zuvor.

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Nun richten sich alle Blicke auf die ebenfalls noch geschlossenen Schwergewichte CS Euroreal (Volumen: 6,1 Milliarden Euro) und SEB Immoinvest (6,3 Milliarden Euro). Dort läuft die Frist für eine Wiederöffnung erst im Mai 2012 ab.

Beide Anbieter wollen die Aussetzung des Anteilspreises allerdings noch in diesem Jahr beenden. Dafür haben die verantwortlichen Geschäftsführer Karl-Heinz Heuß und Barbara Knoflach die Liquiditätsquote jüngst durch Objektverkäufe auf 27 beziehungsweise 15 Prozent hochgefahren.

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