Die Landesbank Hessen-Thüringen schätzt die Aussicht für den Aktienmarkt als negativ ein (Foto: Helaba)

Die Landesbank Hessen-Thüringen schätzt die Aussicht für den Aktienmarkt als negativ ein (Foto: Helaba)

Helaba „Vor einem zu schnellen Einstieg am Aktienmarkt sei gewarnt“

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) schätzt die Aussicht für den deutschen Aktienmarkt als negativ ein. „Die jüngsten Turbulenzen könnten auf den Beginn eines heißen Herbst hinweisen“, teilte die Landesbank der Börsen-Zeitung mit. Die Auftriebskräfte im Euroraum seien nur recht verhalten vorhanden. Auch die Lösung der Staatsschuldenkrise in der Eurozone verlaufe sehr langsam. Deutsche Unternehmen bräuchten deshalb eine dynamische Weltwirtschaft. Viele Schwellenländer steckten aber in ihren Strukturproblemen fest. Hilferufe von Kapitalmarktakteuren Für die kommenden Wochen erwartet die Landesbank, dass die Hilferufe von den Kapitalmarktakteuren nach einer aktiveren Geld- als auch Fiskalpolitik immer lauter werden. Vor einem zu schnellen Einstieg am Aktienmarkt warnt deshalb die Helaba. Für das vierte Quartal erwartet die Commerzbank eine deutliche Dax-Erholung, weil deutsche und US-Staatsanleihen nur mit moderat steigenden Renditen auf die kommende Zinserhöhung der US-Notenbank reagieren werden. Zudem wird sich auch das Wirtschaftswachstum im letzten Jahresviertel stabilisieren. Die Furcht vor einem Schwächeanfall der chinesischen Wirtschaft hat den Dax am Montag unter die Marke von 10.000 Punkten gedrückt. Der deutsche Leitindex fiel zu Handelsbeginn um 3,1 Prozent auf 9.810 Zähler. Anfang April notierte er noch auf einem Rekordhoch von 12.390,75 Punkten.

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