Hello Frankfurt Was der Brexit für Immobilienmärkte und -Fonds bedeutet
Was bedeutet der Brexit für die Immobilienmärkte? Vor allem Banken könnten Tausende von Arbeitsplätzen aus London nach Dublin, Frankfurt, Luxemburg oder Paris verlagern, um in der EU-Regulierung zu bleiben. Es gibt Gerüchte, dass UBS, Morgan Stanley, HSBC und Goldman Sachs schon in den Startlöchern stehen. Frankfurt gilt dabei als absoluter Favorit (siehe auch Umfrage unten). „Einen Tag nach dem Referendum haben Londoner Banker vier der letzten sechs Wohnungen in unserem Projekt Twenty7even im Frankfurter Bahnhofsviertel reservieren lassen“, zitiert das „Handelsblatt“ Ralf Werner, den Niederlassungsleiter Frankfurt des Projektentwicklers Formart.
Vergrößern>>

Quelle: Ernst & Young Real Estate · Illustrationen: Leontura/iStock, JiSign/Fotolia
Drei der Reservierungen wurden inzwischen allerdings schon wieder storniert. Und ein Morgan-Stanley-Sprecher stellte klar, dass bisher noch kein einziger Mitarbeiter versetzt wurde. Noch sind die Koffer also nicht gepackt. „Aktuell ist die Situation noch relativ ruhig. Investoren und andere Teilnehmer der Immobilienbranche halten die Füße still und warten auf die nächsten politischen Entscheidungen“, sagt Carsten Ape, Vermietungschef von CBRE in Deutschland. Erst wenn mehr Klarheit herrsche, würden die allermeisten nächste konkrete Schritte umsetzen. In den kommenden Monaten erwartet Ape jedoch durchaus mehr Belebung und auch konkrete Entscheidungen.
Meistgelesen
Top-News