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Aktualisiert am in FondsLesedauer: 7 Minuten

Interview Henning Gebhardt: „Unsere Arbeit war früher inhaltlich vielleicht weniger fundiert“

Henning Gebhardt: "Ich wollte immer Verantwortung übernehmen."
Henning Gebhardt: „Ich wollte immer Verantwortung übernehmen.“ | Foto: Christoph Fröhlich

DAS INVESTMENT: Herr Gebhardt, Sie arbeiten seit bald 30 Jahren in der Fonds-Branche. Auf Twitter schreiben Sie leidenschaftlich über Basketball. Was haben Basketball und Fondsmanagement gemeinsam?

Henning Gebhardt: Basketball ist ein leistungsorientierter Sport, in dem es immer wieder Phasen gibt, wo man ziemlich unter Druck steht. So ist es auch im Fondsmanagement. Und beides gelingt nur im Team. Ich bin der Meinung, dass man im Fondsmanagement Sparringspartner braucht. Dann kommen bessere Entscheidungen zustande.

Wie groß sind Sie?

Gebhardt: 1,80 Meter. Damit hat es für viele Positionen im Basketball leider nicht gereicht. Ich war immer Aufbauspieler. Ich hatte den Ball in der Hand und musste dirigieren.

Das ist dem Alltag eines Fondsmanagers ja ziemlich ähnlich, oder?

Gebhardt: Im Endeffekt schon. Basketball ist eine schnelle Sportart, man fällt viele Entscheidungen in kurzer Zeit. Das geht hin und her, man kommt unter Druck. Mal läuft es gut, mal nicht so. Es gibt viele Parallelen zum Fondsmanagement. Beim Basketball müssen Spieler harmonieren, beim Fondsmanagement zum Beispiel Aktien. Die wichtigste Lektion war, dass ich früh mit Leistungsdruck umgehen konnte. Der ist in der Branche enorm. Ein Portfolio zu managen ist ein sehr schöner Job, aber auch ein sehr verzehrender.

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