Herbstdepression bei deutschen Vermögensverwaltern

Deutschlands Vermögensverwalter verlieren ihren Börsenoptimismus. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Fondsdatenbankbetreibers Lipper unter zehn Gesellschaften hervor. Demnach sank die Aktienquote der internationalen Mischportfolios im November um 4,5 Prozentpunkte. Die Kassenhaltung stieg dagegen um 5,8 Prozentpunkte. 

Trotzdem liegen Aktien in der Gunst der Profianleger immer noch deutlich vorn. Ihr durchschnittlicher Portfolioanteil beträgt 48,6 Prozent. Nur jeder Fünfte erwartet, dass sich Renten besser als Aktien entwickeln werden. Die Rentenquote sank im Monatsvergleich um 1,3 Prozentpunkte auf 28,4 Prozent. Alternative Investments verharren mit einem Anteil von 2,2 Prozent auf ihrem niedrigen Niveau aus dem Vormonat. Im September kamen sie noch auf 8,8 Prozent.

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