Hilfszahlungen

Eurogruppe billigt Reformvorhaben der griechischen Regierung

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Die Finanzminister des Euroraums haben die von Griechenland vorgeschlagenen Wirtschaftsmaßnahmen gebilligt. Damit ist der Weg frei für eine Verlängerung der Hilfszahlungen an das Land.

Die Übereinkunft wurde in einer Telefonkonferenz am Dienstag nachmittag erzielt, wie ein an den Gesprächen beteiligter Offizieller berichtete, der sich Anonymität ausbat. Der slowakische Finanzminister Peter Kazimir bestätigte die Einigung per Twitter.

Gemäß der am vergangenen Freitag erzielten vorläufigen Übereinkunft zwischen Griechenland und seinen Gläubigern war deren Zustimmung die Voraussetzung dafür, dass die Hilfszahlungen um weitere vier Monate verlängert werden.

Griechenland verpflichtete sich unter anderem dazu, vollzogene Privatisierungen nicht rückgängig zu machen und das Eintreiben von Steuern zu verbessern. Bevor die von der griechischen Regierung erstellte Liste von Maßnahmen den Finanzministern vorgelegt wurde, wurde sie von der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds überprüft.

Das Paket muss jetzt von Volksvertretungen der Mitgliedsländer des Euroraums formell gebilligt werden. Der deutsche Bundestag will am Freitag abstimmen.

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